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<pre>So hatte die Mannschaft von Carlo Ancelotti weder bei den noch heftiger kriselnden Königsblauen als auch im Derby gegen Ingolstadt eine sonderlich gute Figur gemacht; insbesondere der Sieg gegen die Schanzer hatte sich fraglos das Prädikat „schmeichelhaft“ verdient.  <p> In Anbetracht der zuletzt in Hannover und Leverkusen kassierten Schlappen stellte sich dieses Aufbäumen aber nicht als dauerhaft heraus — dabei wurde insbesondere in Niedersachsen ein schon greifbarer Befreiungsschlag fahrlässig verpasst.  <p>  Seit dem Punktgewinn gegen den VfL vom vergangenen Wochenende, der dem Negativtrend mit fünf Niederlagen en suite ein Ende bereitete, sind die kritischen Stimmen vorerst verstummt. <p> Gegen die TSG, die am Spieltag davor noch ein 1:1 bei Bayern München geholt hatte und im bisherigen Saisonverlauf noch ungeschlagen ist, zeigte die viel gescholtene und angeschlagene HSV-Truppe endlich jene Kämpfer-Mentalität, die ihr mittlerweile schon abgesprochen wurde. <p>  Während die Hertha zuletzt schon Rückschläge reparierte, ist die von den Knappen demonstrativ zur Schau getragene Mischung aus Ruhe und Zuversicht mit größter Vorsicht zu genießen — so könnte sich der Gast bereits an einem ersten Gegentreffer im Olympiastadion unrettbar verschlucken.  </pre>


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<pre>Dementsprechend gehen wir Wettfreunde auch nicht von einem Tor-Spektakel aus. Vielmehr wird die Vorsicht überwiegen, denn im Abstiegskampf können sich weder die Hamburger noch der FC Köln eine Niederlage erlauben.  <p> Das ist das vorläufige Resultat eines desaströsen Starts in die neue Saison der Bundesliga.  <p>  Man darf gespannt sein, wie sich die Augsburger am Samstag in Berlin präsentieren werden. <p> Einziger echter Wermutstropfen beim Premierensieg waren allerdings die Blessuren von Toptorschütze Mark Uth (2 Treffer) und Abwehrmann Ermin Bicakcic, deren Einsätze beim FCI nun höchst fraglich sind. <p>  für die jüngst kassierten drei Heimpleiten hatten sich die Königsblauen ihrerseits mit zwei Erfolgen im Rheinenergiestadion nach Kräften revanchiert; lediglich vor zwei Jahren konnten die Kölner mit einem 2:0-Triumph in der eigenen Arena dem Trend ein kleines Schnippchen schlagen.  </pre> 


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<pre> Mit dem langjährigen KSC-Verantwortlichen möchten die Ingolstädter den nächsten Schritt vollführen: Planungsgemäß steht in der neuen Saison die Transformation von einem unerschrockenen Außenseiter zum etablierten Mitglied der Liga auf dem Programm.  <p> Die Schanzer wollen sich aber durch die erste Pleite nach der perfekten englischen Woche mit drei Siegen in drei Spielen nicht ins Bockshorn jagen lassen. Das Ziel heißt naturgemäß auch weiterhin Klassenerhalt. Gegen Bremen soll wieder ein Sieg gefeiert werden, ein Unterfangen, das alles andere als leicht ist.  <p>  Im Gegenteil: Mit hohem Pressing und enger Manndeckung bereiteten sie den Fohlen über weite Strecken der Partie sogar erhebliche Schwierigkeiten. <p>  In der Nachspielzeit gelang dann ausgerechnet Pierre-Michel Lasogga der Ausgleich. Ausgerechnet Lasogga, monatelang kam er nicht mehr zum Einsatz, rettete dem HSV mit seinem Treffer einen Punkt — und somit die Chance auf den direkten Klassenerhalt. <p>  Mit den hier genannten Summen stoßen die Blau-Weißen somit also noch immer ziemlich behutsam in neue Dimensionen vor: Entsprechend groß sind die Zweifel, ob die geleistete Vorarbeit für ein weiteres Jahr in der Spitzengruppe der Bundesliga reicht.  </pre>


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<pre> Nun tritt der BVB gegen Heidenheim an, der Neuling ist noch ohne Sieg und hat beim 2:3 gegen Heidenheim trotz einer 2:0-Führung viel Lehrgeld bezahlt. Nicht unbekannt ist, dass die Schwaben auswärts wesentlich seltener treffen (2022/23 waren es 41 Tore zuhause und 26 in der Fremde).  <p> In Anbetracht des Fehlens des offensiven Münchener Herzstücks scheint mir der Fight um die Tabellenführung allenfalls für einen Tipp im Hochrisiko-Bereich geeignet zu sein.   <p> Trotz der deprimierenden Gemengelage ist der Gedanke aber gar nicht so abwegig, dass der Gastgeber am Sonntag vielleicht ja doch einmal einen Sonnenstrahl erwischt. Das Heimspiel gegen die alte Dame scheint für den ersten Saisondreier schließlich geradezu prädestiniert zu sein. <p>  Eine neuerliche Trainer-Diskussion wird es in Bremen aber nicht geben. Noch nicht. Gegen den HSV sollte nicht verloren werden, auch wenn Baumann betont: „Zweifel haben wir nicht. Wir bewahren die Ruhe. Aber wir sprechen knallhart die Sachen an, die nicht funktionieren.“  <p> In den vergangenen Wochen haben die Niedersachsen aber ein wenig den Faden verloren und blieben vier Ligaspiele ohne Sieg. In der Tabelle rutschen die 96er deshalb von Platz vier weit nach unten. Am vergangenen Sonntag konnte der Negativtrend aber gestoppt werden.  </pre>


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<pre> Die Suche nach dem Favoriten gestaltet sich nicht immer einfach – und auch Favoriten können straucheln. Trotzdem stehen einige Klubs in der Pole Position. Klare Tendenzen und Erfolgsserien geben uns wöchentlich Futter für Favoritentipps, die trotzdem Value garantieren.  <p> Lange Zeit hatten die Niedersachsen nichts mit dem Abstiegskampf zu tun, doch das könnte sich bei einer weiteren Niederlage ändern. Dann könnte es im Saison-Endspurt vielleicht doch noch brenzlig werden.  <p>  Auf die Gefahr, dass dies auch den Berlinern passieren kann, weist Hertha-Coach Pal Dardai seit Wochen hin. „Jetzt müssen wir erst mal aufpassen und 40 Punkte sammeln. Jetzt kommt aber ein Zeitpunkt, da müssen wir punkten. Jetzt kommen Gegner, da hast du eine Chance zu gewinnen.“ <p>  Die nächste Aufgabe in der Bundesliga fällt allerdings weniger in die „Kaliber-Kategorie“, sondern viel mehr in die Rubrik: Testlauf. Die Bayern müssen auswärts beim Hamburger SV antreten.  <p> Mit dem K. o. in Kopenhagen hat die Hertha möglicherweise viel mehr als nur die Teilnahme am internationalen Geschäft verpasst. Schließlich droht die Pleite ernsthafte Hinweise darauf zu geben, dass sich die enttäuschende Rückrunde auch dieses Mal bis in die neue Saison hinein verlängern wird.  </pre>


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